Warum die Erde unsere Heimat ist und nicht die Welt

„Die Erde“ hat für uns zwei Bedeutungen. Zum Einen ist damit die Welt gemeint, die wir bereisen können und wollen. Zum anderen hat es aber auch die Bedeutung von „wir haben nur eine Erde, schützen wir sie!“

Sorgsam mit Ressourcen umgehen, Müll vermeiden, Nachhaltigkeit ist uns ein großes Anliegen.

Wie das jetzt mit dem Reisen im Wohnmobil zusammenpasst?

Naja, zum einen arbeiten wir aus dem Wohnmobil heraus. Also während andere vielleicht jeden Tag viele Kilometer mit ihrem PKW ins Büro fahren, haben wir eher einen kurzen Weg. Und wenn wir unser Wohnmobil dann doch mal bewegen, dann schleudern wir immer noch weniger Abgase in die Luft als die meisten anderen.

Zudem lernt man im Wohnmobil, zum Beispiel sparsam mit Wasser umzugehen. Wir produzieren außerdem (weitestgehend) unseren eigen Strom und in den Urlaub fliegen wir auch nicht. Alles in allem stehen wir im Vergleich also ganz gut da.

Nachhaltigkeit ist uns wichtig

Wir benutzen zudem viele Produkte im Wohnmobil, die nicht in Plastik eingepackt sind, wie zum Beispiel feste Seifen und Shampoos und verwenden Bio-Zusätze für die Toilette. (Fürs nächste Wohnmobil ist dann sogar eine Trenntoilette geplant, die ganz ohne Chemie klar kommt.)

Die Welt bereisen

Als ich vor einigen Jahren in einer schweren seelischen Krise steckte, habe ich angefangen, mein Leben zu hinterfragen und bin seitdem auf der Suche nach dem Sinn meines Daseins.

Irgendwann ist mir eines klar geworden: ich kann nicht nur in Düsseldorf, Stuttgart oder Herford vor mich hinvegetieren – ich muss raus in die Welt. Ich habe Fernweh! Wenn ich länger an einem Ort bin, dann fange ich an, mich zu langweilen.

Natürlich kommt dann immer wieder die Frage auf: Wo soll es denn hin gehen? Oftmals ist es auch schon schön, für ein Wochenende nur eine Dreiviertelstunde aus der Stadt raus zu fahren und die nähere Umgebung zu erkunden. Kleine Orte mit Namen wie „Steinau an der Straße“ oder „Aura an der Saale“, die wir wahrscheinlich nie kennengelernt hätten, hätten wir nicht unsere Maggy (unser Wohnmobil), wurden so von uns besucht. Aber für die ferne Zukunft musste ein konkreter Plan her.

So kam ich also auf die Idee, folgendes Ziel auf meine Bucketlist zu setzten:

Ich will einmal um die Erde!

Und zwar am liebsten mit dem Wohnmobil und nicht als Pauschalreise. Ich will tatsächlich die Länder, ihre Menschen, die Kulturen und ihr Essen kennenlernen und nicht womöglich meine Zeit dort in All-inclusive-Hotels verbringen. Das kommt für mich nicht in Frage!

Der passende Reisepartner

Marco und ich sind seit 2016 verheiratet. Er hat meine Krise mit mir durchlebt und ich habe ihn mit meiner Reiselust angesteckt. Wir haben die gleichen Interessen und Vorstellungen, wenn wir unterwegs sind. Das ist wichtig, dass das passt. Sonst gibt es ständig Konflikte.

Wir lieben es beide, neue Orte zu entdecken, durch kleine Gassen zu schlendern und abseits der Touristenströme echte Schmuckstücke aufzutun. Wir brauchen keine Großstädte, keine Luxushotels, wir brauchen auch nicht jede Nacht einen Campingplatz.

Mit Maggy haben wir uns ein Zuhause geschaffen, das uns (fast) überall hin bringt und in dem wir alles haben, was wir benötigen.

Und auch unsere kleine Sally ist ein perfekter Reisehund. Unser weißes Toypudel-Mädchen wiegt 2 1/2 Kilo. Wenn der Boden mal zu heiß ist, zu viele Füße um sie herumlaufen oder die Strecke zu weit wird, liebt sie es, von uns getragen oder im Fahrradkorb spazieren gefahren zu werden.

Marco, Sally, Maggy und ich – das perfekte Reiseteam!

Mein ständiger Ohrwurm wenn ich ans Reisen denke!

Unsere Travel- Liste

Natürlich haben Marco und ich auch schon einige Länder bereist, bevor wir uns kannten. So war ich zum Beispiel als Kind mit meinen Eltern oft in Kroatien. Viel mehr als den Campingplatz und die Stadt Rovinj habe ich dort allerdings nicht gesehen. Hat mich als Kind auch nicht interessiert. Deswegen steht Kroatien immer noch auf der Liste.

Marco ist schon sehr viel rum gekommen – USA, Norwegen und Russland um nur einige Länder zu nennen. Er hat jedoch meist nur den Flughafen und anschließend die Messehallen, Tagungsräume und Hotellobbys gesehen.

Wann hat man ein Land denn nun bereist?

Diese Frage beschäftigt viele, die sich mit dem Thema Reisen auseinandersetzen. Und es gibt genauso viele unterschiedliche Meinungen.

Wir haben beschlossen: es kommt darauf an 😉

Russland, eines der größten Länder der Erde, hat man sicherlich nicht an einem Tag gesehen. Generell sind wir der Meinung, dass man schon ein paar Tage braucht, um Land und Leute kennenzulernen. Nur durchzufahren reicht auf keinen Fall. Aber in Monaco, wo wir jetzt gerade waren, reichen wiederum ein paar Stunden.

Man kann aber auch nicht jeden Ort besuchen, um das Land von seiner Liste zu streichen. Da bräuchten wir ja alleine für Deutschland schon Jahre. Schön wäre allerdings schon, ein paar Orte gesehen zu haben um auch die Unterschiede innerhalb eines Landes kennenzulernen. Wir wissen schließlich alle, dass die Norddeutschen schon ganz anders ticken als die Bayern – und so wird es in anderen Ländern ja auch sein.

Wir streichen also ein Land von unserer Liste, wenn wir der Meinung sind, dass wir schon einiges gesehen haben. Und wenn es uns gefallen hat, dann können wir ja nochmal wieder kommen.

(Frankreich zum Beispiel: Da haben wir jetzt die östliche Hälfte bereist. Wenn wir irgendwann mal auf dem Weg nach Spanien sind, dann nehmen wir uns auch noch Zeit für andere Gebiete. Trotzdem gilt Frankreich für uns als bereist.)

Konkret sieht das bei uns so aus:

Europa XX / 47

Asien XX / 46

Afrika XX / 55

Nordamerika X / 3

Mittelamerika XX / 20

Südamerika XX / 12

Australien (Ozeanien) XX / 14

Antarktika


Wie sieht es bei Dir aus?

Hast Du eine Ahnung, wie viele Länder Du schon bereist hast? Und welches Land oder welcher Ort steht auf jeden Fall noch auf Deiner Liste?

Und natürlich: was meinst Du, wo müssen wir unbedingt hin, weil es Dir dort so gut gefallen hat?

Schreib uns einen Kommentar! Wir freuen uns auf den Austausch mit Dir!